Praxis

Das Zentrum befindet sich in der 1. Etage der ATOS Klinik Heidelberg und ist bequem mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Ein weitläufiger Wartebereich mit Erfrischungen, WLAN Zugang und weiteren Informationsmöglichkeiten ermöglicht Ihnen, sich bei uns wohl zu fühlen und ggf. während der Wartezeit weiterhin beruflich erreichbar zu sein.Sechs Untersuchungszimmer bieten eine Behandlung mit kurzen Wartezeiten, so dass auf jeden speziellen Fall intensiv eingegangen werden kann. Ebenfalls kann in zwei großzügigen Besprechungszimmern über individuelle Behandlungen gesprochen werden. Durch eine direkte Anbindung an unsere Abteilung für Radiologie können wir sowohl herkömmliche Röntgenaufnahmen als auch Kernspintomographie (MRT) in der Regel am gleichen Tage durchführen, so dass kein weiterer Vorstellungstermin für Sie notwendig ist.

Unser Team an unserem Empfangstresen kümmert sich im Ihre persönlichen Belange und steht gerne für Fragen und Auskünfte zur Verfügung.

Diagnostik

Diagnostik (Röntgen, MRT, CT, Nuklearmedizin)

Spezielle Untersuchungen von Hüft- und Kniegelenk und Fuß sind ebenso wichtig wie eine spezialisierte weiterführende Diagnostik. Mit unserer radiologischen Abteilung haben wir die Möglichkeit, neben konventionellen Röntgenaufnahmen auch weiterführende Untersuchungen zeitnah durchzuführen.Neben einem Kernspintomographen für Knie und Fuß stehen ebenfalls ein offenes MRT (Open MRT) und ein CT zur Verfügung. Weitere Diagnostikmöglichkeiten sind durch die Nuklearmedizin gegeben (Szintigraphie, SPECT-CT), so dass alle Untersuchungen aus einer Hand für Sie als Patient angeboten werden können.

Dieses ermöglicht durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Spezialisten eine exakte Diagnostik für jeden individuellen Fall.

Hüft-Arthroskopie

Was kann man erreichen …

Die Arthroskopie des Hüftgelenkes hat sich in den letzten Jahren immer mehr bei der Behandlung von Hüfterkrankungen durchgesetzt. Dieses Verfahren hat sich erst in den letzten Jahrzent deutlich bezüglich der Zugangs- und Operationstechniken weiterentwickelt, so dass mittlweile durch spezielle Instrumente die Behandlung von Erkrankungen im und um das Gelenk herum möglich sind. Dennoch wird dieses Verfahren nur von wenigen Orthopäden in Deutschland durchgeführt, da diese Art der Operation der aufwendig und komplex ist.

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Vorteil dieser minimal-invasiven Technik sind die Schonung der muskulären Strukturen um das Hüftgelenk, die bei einer offenen Operation in mitleidenschaft gezogen werden. Ebenfalls bestehen nach der Operation deutlich weniger Hüft- und Leistenschmerzen, so dass eine schnelle Rehabilitation möglich ist.

Typische Indikationen zur Arthroskopie des Hüftgelenkes betreffen Erkrankungen des Labrums (Gelenklippe der Hüftpfanne), das femoro-azetabuläre Impingement (FAI), Knorpelschäden des Hüftgelenkes mit Knorpelverfahren (Knorpelzelltransplantation, AMIC-Prozedur, Mikrofrakturierung, etc.) und des das Hüftgelenk umgebenen Strukturen (Sehnen, Schleimbeutel). Die Beschwerden äußern sich teilweise bereits beim Sitzen im Auto oder während der Arbeit durch Leistenschmerzen oder treten bei sportlicher Aktivität auf.

Zur genauen Untersuchung gehört neben der klinischen Untersuchung ebenfalls eine spezielle Bildgebung (Röntgenaufnahmen, Kernspintomographie/MRT mit Kontrastmittel), um die Ursache der Beschwerden zu bestimmen. Nur dadurch ist es möglich, den operativen Eingriff exakt zu planen und durchzuführen.

Bei einer Hüftarthroskopie kann während der Operation sowohl der innere Anteil (zentrales Kompartiment) als auch der äußere Anteil des Gelenkes (peripheres Kompartiment) dargestellt und gleichzeitig Erkrankungen in diesen Bereich therapiert werden. Ebenfalls können Strukturen um das Hüftgelenk herum behandelt werden (Schleimbeutel-Entzündungen, Sehnene-Pathologien). Während der Operation wird das Hüftgelenk unter Narkose vorsichtig erweitert, so dass mittels Röntgenkontrolle vorsichtig in das Gelenk eingegangen werden kann. Mit Hilfe der Kamera und unterschiedlicher Instrumente können dann die Erkrankungen behandelt werden.

Abhängig von der durchgeführten Operation wird für jeden Patienten ein individueller Nachbehandlungsplan erarbeitet, der dem Patienten und dem weiterbehandelnden Physiotherapeuten mitgegeben wird. Somit ist eine standardisierte und patienten-spezifische Nachbehandlung unabhängig vom Wohnort gewährleistet.

Hüft-Endoprothe

Ein neues Leben mit dem Kunstgelenk

Prinzipiell ist unser Ziel immer der Erhalt des natürlichen Hüftgelenks. (Für weitere Informationen dazu, klicken Sie bitte hier auf Rekonstruktion >>>) Dennoch ist es häufig notwendig, das geschädigte Gelenk ganz oder teilweise zu ersetzen. Gründe hierfür können sein:
Alter (Verscheiß), (rheumatische) Arthritis, (falsche) Belastung, Ernährung, Körpergewicht, Stoffwechselerkrankungen, Unfälle (Autounfall, Arbeitsunfall etc.) und Verletzungen (Sportverletzung, Sturz etc.)

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Abhängig von der Ausdehnung des Verschleißes und der Knochenqualität bieten sich verschienene Verfahren an. Diese Vielfalt erlaubt Maßnahmen zu ergreifen getreu dem Motto:

“So viel wie möglich, nicht mehr als nötig.”

Was für Sie individuell das Richtige ist, ob es überhaupt einer Prothese bedarf, klären wir gerne im Rahmen einer Untersuchung. Dabei klären wir Sie sowohl über die ALternativen als auch die Chancen und Risiken der verschiedenen Maßnahmen auf.